Ein besonderes Jahr geht zu Ende

Das vergangene Jahr stellte uns vor ungeahnte Herausforderungen. Zunächst wurden im Januar die Hirschmann-Preise an die letztjährigen Grundschulabgänger verliehen. Im Februar turnten wir beim Wintersporttag in der Sporthalle in der Au. Gemeinsam mit Frau Schmidt und Frau Lang vom Seniorenstüble starteten wir in die Faschingsferien und ahnten nicht, dass dies unsere letzte gemeinsame Schulveranstaltung in diesem Jahr bleiben würde. Im März wurde wegen der Ausbreitung des „neuartigen Corona-Virus“ die Schule geschlossen - eine nie dagewesene Situation, die neuartige Anforderungen mit sich brachte. Von einem Tag auf den anderen mussten andere Wege des Lehrens und Lernens gefunden werden: Lernpakete wurden erstellt und an die Haustüren gebracht, parallel dazu arbeiteten sich die LehrerInnen in den Bereich des digitalen Unterrichtens ein. Auch Schulleitung und Hausmeister hatte alle Hände voll zu tun: Hygienevorschriften mussten umgesetzt, Notbetreuung organisiert, technische Voraussetzungen geschaffen werden. Diese langen Wochen im Frühjahr/Sommer waren geprägt von Ungewissheit und Frustration, aber auch von Tatendrang und Kreativität. Mit den ersten Lockerungen im Frühsommer durften die Schulen dann wieder teilweise öffnen, Klassen wurden geteilt und im Wechselmodell unterrichtet. Da gemischte Gruppen nicht mehr zulässig waren, musste die Hausaufgabenhilfe entfallen. Die Sommerferien wurden für umfangreiche Renovierungsarbeiten im Altbaus, wie die Verschönerung des Treppenhauses, genutzt. Seit September findet unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften wieder „richtiger“ Unterricht statt. Seitdem erobern sich die Kinder ihre Schule zurück. An den Pandemieschultag mit gestaffelten Pausen, Abstand, Mund-/Nasenschutz und dem vielen Händewaschen haben wir uns zwischenzeitlich gewöhnt. Auch für die Adventsfeiern konnten die ReligionslehrerInnen ein Format finden, das die Schulgemeinschaft stützt und Weihnachtsvorfreude verbreitet. Zum Schuljahresende heißt es Abschied nehmen von unserer guten Fee Frau Friedrich, die in 27 Jahren eine wichtige Unterstützung und geschätzte Gesprächspartnerin für uns war. Wir wünschen Frau Friedrich viel Gesundheit und Glück für ihren neuen Lebensabschnitt!

Was wir in diesem Jahr gelernt haben: Das Beste aus jeder Situation zu machen und neue Wege zu wagen. Vor allem aber haben wir erfahren, wie wertvoll all die Aktionen sind, die nicht stattfinden durften: Ausflüge, Feste, zusammen singen und feiern – auch das macht Schule aus. Wir werden diese Dinge in Zukunft noch mehr zu schätzen wissen. In diesem Sinne wünschen wir allen Benninger Familien ein glückliches Weihnachtsfest im kleinen Kreise und hoffen auf ein gutes, sorgenfreieres neues Jahr. Bitte bleiben Sie gesund!

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